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Generelles zum Auswuchten der Modellturbine.

Empfohlen auf Turbolader-Auswuchtmaschine.
Merke: Eine Turbine ist eine Baugruppe. Besteht ein Rotor aus mehreren  Einzelteilen, so können naturgemäß alle Teile einzeln ausgewuchtet werden. Beim Zusammenbau addieren sich dann alle Unwuchten der Einzelteile vektoriell. Da aber die Restunwuchten der Einzelteile jede beliebige Lage haben können, addieren sie sich im ungünstigsten Fall voll mit ihren jeweiligen Beträgen. Hinzu kommen noch die passungsbedingten Unwuchten. Kann die geforderte Auswuchtgüte der Baugruppe durch Auswuchten der Einzelteile nicht erreicht werden, so muss die Baugruppe als Ganzes ausgewuchtet werden oder zumindest die Hauptbestandteile gemeinsam. Wichtig dabei ist, dass die Baugruppe nach dem Auswuchten nicht mehr demontiert wird. Ist eine Demontage nicht zu umgehen, so sind die Einzelteile in ihrer Lage zueinander sorgfältig zu markieren, und bei der Remontage ist auf die genaue gleiche Lage zu achten.

Ursachen für Unwuchten:
 
Konstruktions- und Zeichenfehler Materialfehler Fertigungs- und Montagefehler
Teile nicht rotationssymmetrisch Lunker in Gussteilen Formfehler beim Herstellen durch Schweißen und Gießen
Unbearbeitete Flächen am Rotor Materialdichte unterschiedlich Spannfehler bei der spanabnehmenden Bearbeitung
Rundlauf- und Planlaufabweichungen infolge zu grober Passungen Ungleiche Materialdicke (Schweiß- und Lötkonstruktionen) Verformung durch Bearbeitung
  • Aufschrumpfen

  • Löten

  • Schweißen

  • Verspannen
     

Keine spielfreie- und rotationssymmetrische Lagerung von Bauteilen mit veränderlicher Lage Spiel und Laufabweichungen der Lagerung Verspannen durch ungleichmäßiges Anziehen von Wellenmuttern
    Nicht planes Material (nicht senkrecht zur Schaftachse)

 

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